Von Besuchen und Urlaubsplänen

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Halli Hallo,

jetzt war es etwas ruhiger hier, woran lag das wohl? Die Mutter mit Kind hatte eine Woche lang Besuch von einer anderen Mutter mit Kind. Da hatte ich das Handy sehr viel seltener in der Hand als sonst, den Laptop habe ich glaube ich gar nicht rausgeholt, und überhaupt haben wir die meiste heiße und sonnige Zeit auf meiner Terrasse verbracht. Das war schön!

Und wie das so ist mit Besuch, man macht dann endlich mal diese „Touristen Sachen“ mit, die man sonst nie macht. So lerne ich bei jedem Besuch etwas dazu – diesmal war ich zum ersten Mal in den Irrgärten in Schönbrunn, und im Haus der Musik war ich zuvor auch noch nie. Einzig nachteilig: Mein 3,5jähriges Kind war meistens bis 22/23h (und einmal noch länger…) wach. Und musste trotzdem am nächsten Tag um 7:20 von mir geweckt und in den Kindergarten gebracht werden. Zum Glück ist Sohni morgens weder grantig noch sonst wie gnatschig, aber natürlich war er sehr sehr müde. Aber da musste er halt durch. Wir haben ja nicht so oft Besuch, und inzwischen schläft er wieder um 21 Uhr.

Apropos schlafen. Bisher ist er meistens gegen 20 Uhr neben mir auf dem Sofa eingeschlafen. Einfach so – ich habe fernsehen geschaut, er wurde müde, hat sich neben mich gesetzt und ist eingeschlafen. Das funktioniert in letzter Zeit nicht mehr so einwandfrei mit 20 Uhr, ich vermute es liegt daran, dass es einfach noch so hell ist. Er wird jetzt oft erst gegen 21 Uhr müde. Ich muss mir da langsam etwas neues einfallen lassen, wie wir das lösen. Neun ist für mich noch ok, aber später sollte es dann nicht werden. Und zwar, weil ich abends unbedingt noch frei brauche, 1-2 kinderlose Stunden. Ganz abgesehen davon, dass er sonst nicht auf seinen benötigten Schlaf kommt. Aber ich eben auch nicht auf meine wohlverdiente Freizeit 🙂

Was ist noch alles passiert? Das Buch Stark und Alleinerziehend ist angekommen! Ich habe bisher nur reingeblättert, war aber schon begeistert! Bestimmt habe ich es bald gelesen und kann eine Rezension schreiben, darauf freue ich mich schon.

Sohni hat gerade mal wieder eine Phase. Das ist ja auch nix neues 🙂 „Es ist alles nur eine Phase“ – kann ich absolut bestätigen. Meistens dauert es auch nur ein paar Wochen/Monate, aber das macht es auch gerade so anstrengend. Hat man sich auf die eine Phase mal eingestellt und einen Weg gefunden, damit umzugehen – ist die Phase vorbei und eine neue beginnt. Jetzt sind wir in der „ich höre nicht auf dich und mache extra noch weiter, wenn jemand Stop sagt“ Phase. Das ist sowohl zu Hause, als auch unterwegs oder im Kindergarten mühsam. Nun ja, wird auch irgendwann vorüber gehen.

Ach ja, und es sieht so aus als hätten wir einen Ergotherapie Platz bekommen! Leider keinen von der Kasse finanzierten, aber auch auf den privaten Platz habe ich ja nun schon gute 4 Monate gewartet. Und starten wird es erst im September, also gute 6 Monate Wartezeit. Kein Wunder dass man auf einen Kassenplatz über 2 Jahre warten muss und die meisten Praxen niemanden mehr auf die Warteliste setzen.

Ich genieße gerade ein letztes ruhiges Wochenende voller Nichtstun. In den nächsten Wochen habe ich immer Programm. Das nächste Wochenende wollen wir auf einem Mittelaltermarkt verbringen (ich hoffe, ich muss nicht frühzeitig abreisen weil Sohni sich ganz schrecklich benimmt…). Das Wochenende darauf kommen meine Eltern für eine Woche zu Besuch. Das ich dann inhouse-Babysitter habe – was ja sonst nie der Fall ist – nutze ich vermutlich gleich an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zum ausgehen. Wenn die Woche vorbei ist, fahren Sohni und ich mit ihnen gemeinsam zurück nach Deutschland. Wir zwei steigen jedoch schon früher wieder aus, bleiben 2 Tage in Nürnberg und besuchen den Playmobil Funpark.

Damit ich dann im Urlaub aber auch wirklich Urlaub habe, werde ich noch 2 Tage allein in eine Therme fahren. Darauf freue ich mich ungemein – Sohni ist sowieso bei meinen Eltern und ich werde eeeeendlich mal 48 Stunden lang niemanden sehen und hören. Ganz alleine sein (wenn man die anderen Leute mal ignoriert, aber das kann ich gut ;-)) – auf einer Liege in der Sonne liegen, oder bei Schlechtwetter drin, Sauna, Whirlpool, Massagen…. Hach. So schön! Alleine der Gedanke daran etwas lesen zu können, ohne das garantiert nach 2 Seiten jemand schreit „MAMA, ich will was essen“. Herrlich.

Und noch ein super toll genialer (kinderloser) Ausflug schwebt mir vor, aber da ich noch nicht genau weiß ob sich dieser umsetzen lässt, erzähle ich es dir erst danach 🙂

Ganz sicher aber werde ich bei meinen Eltern die Freiheit genießen, einfach so das Haus verlassen zu können. Ohne Sohni zwingend mitnehmen zu müssen. Das ist jedes mal wenn ich dort bin ein unglaublich befreiendes Gefühl. Selbst wenn ich nur kurz zum 10 Minuten entfernten Aldi einkaufen gehe. Einfach gehen zu können, obwohl Sohni noch/schon schläft – das habe ich ausschließlich, wenn ich meine Eltern besuche. Oder sie mich. Ich kann mir gar nicht vorstellen, um wie viel großartiger „Kinder haben“ sein muss, wenn man quasi ständig die Möglichkeit hat kurz zur Post zu gehen, nochmal schnell Milch zu kaufen, oder sich schnell an der nächsten Ecke einen Döner zu holen ohne das Kind davon überzeugen zu müssen, dass das nunmal notwendig ist und es mitkommen muss, weil es nicht allein bleiben kann, ihm Schuhe/Jacke anziehen zu müssen und das Maulen und Murren auf dem kurzen Weg ertragen zu müssen bis man wieder zu Hause ist und das Kind weiter spielen kann. Du ahnst schon, ich werde im Urlaub sehr oft das Haus ohne Kind verlassen. Einfach, weil ich es dort kann 🙂

Den restlichen Sonntag werde ich jetzt einfach im Gefühl der Vorfreude verbringen 🙂

Schönes Restwochenende :-*

 

 

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