Grüße vom Neusiedler See

Neusiedler See Rust

Heute gibt es – zugegebenermaßen verspätete – Grüße von unserem Kurzurlaub am Neusiedler See.

Sohni geht in einen städtischen Kindergarten und diese sind immer die letzten 2-3 Tage im Kindergarten-/Schuljahr geschlossen. Somit musste ich mir für den 1.+2. September Urlaub nehmen. Nachdem 4 Tage am Stück zu Hause rumhängen irgendwie langweilig klang, dachte ich an einen Mini Urlaub. Aber wohin?

Mir bzw. uns beiden hatte der Playmobil Park bei Nürnberg ja wahnsinnig gut gefallen. Aber von Wien aus ist der natürlich schon etwas weit weg… Ich wusste nicht ob wir in Österreich eigentlich auch irgendwo einen Freizeitpark haben, abgesehen vom Wiener Prater natürlich. Den finde ich allerdings für Kinder gar nicht so toll, die meisten Sachen sind eher für Schulkinder, Teenies oder überhaupt für Erwachsene. Wirklich viel Angebot für Kleinkinder habe ich dort noch nicht entdeckt.

Google hat mich dann auf den Familypark, auch als Märchenpark bekannt im Burgenland gebracht! Nicht ganz eine Stunde von Wien entfernt, ganz in der Nähe vom Neusiedler See. Da wollte ich dann natürlich sofort hin und habe uns für unser langes Wochenende ein Hotel in Rust gesucht, was direkt am See liegt. Von dort aus waren es dann nur noch 6 Minuten Autofahrt zum Familypark.

Wir sind Donnerstag angereist und waren den ganzen Tag im Seebad. Das Seebad Rust ist deshalb besonders, weil es einerseits einen Badestrand hat wo man direkt im Neusiedler See baden kann, aber auch ein „normales“ Schwimmbad hat mit Kleinkinderbecken und Erlebnisbecken inkl. Rutsche und allem drum und dran. Wenn man Wasser gegenüber etwas „entspannter“ eingestellt ist als ich, ist es sicherlich toll dort. Ich hatte irgendwie verdrängt dass ich eigentlich Angst vor Wasser habe – was sich zwar nicht in einem normalen Schwimmbecken bemerkbar macht, aber wenn ich z.B. auf einem Steg ohne Geländer entlang gehe. Leider habe ich den Fehler gemacht und bin besagten Steg mit Sohni langgegangen, ich habe ihm fast die Hand zerquetscht, wäre am liebsten auf allen vieren wieder zurückgekrochen und war überhaupt alles andere als entspannt. Dass ich ihm dann gefühlte 1785 mal sagen musste, dass ich ganz sicher nicht mit ihm die 37m lange Rutsche runter rutschen werde, machte den Schwimmbadbesuch auch nicht besser. Ich würde im Leben keine Rutsche in einem Schwimmbad runterrutschen… Schon gar nicht mit Kind im Arm.

Fazit: Ich war von Ankunft bis Ende extrem angespannt und dadurch ziemlich reizbar – ich habe Schwimmbadbesuche bisher gemieden und werde das jetzt auch wieder weiter tun. Es tut mir ein bisschen Leid für Sohni der wirklich gern im Wasser ist, aber ich bin dafür wirklich die falsche Begleitperson. Mit mir kann man dafür andere tolle Sachen machen 😉

Der nächste Tag war dann nämlich von morgens bis abends dem Märchenpark gewidmet. Und der hat uns beiden suuuuper gut gefallen! Wir sind schon ganz wild darauf nochmal hinzufahren, leider ist er über den Winter geschlossen. Aber bis er Ende Oktober schließt, geht sich vielleicht nochmal ein Besuch aus! Ich muss sowieso nochmal hin und dann die Kamera mitnehmen, damit ich euch von dem Park genauer berichten kann 🙂

Familypark St. Margarethen

Für ca. 20€ Eintritt für alle Personen ab 3 Jahren bekommt man eine Menge geboten! Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Fahrattraktionen kostenlos. Es gibt die Themenwelten Erlebnisburg mit vielen Sachen wo die Kleinsten schon mitfahren können – je nach Alter/Größe in Begleitung der Eltern – ich bin allerdings sehr freiwillig bei allem mitgefahren 😀 Bei der Abenteuerinsel gibt es dann Action für größere, hier sind wir nicht mit allen Sachen mitgefahren weil Sohni teilweise mit knapp 4 noch zu klein war. Im Bauernhof gibt es dann wieder viel für groß und klein – vom Schweinchenritt über Traktorfahrt und auch einen Streichelzoo. Den historischen Kern vom Park bildet der Märchenwald, den Sohni am tollsten fand (und ich am langweiligsten ;-)). Hier gibt es nichts zum aktiv mitmachen sondern nur zum anschauen. Auf einem Rundweg sind etliche Märchenszenen mit lebensgroßen Figuren nachgestellt, bei einigen Märchen kann man sich per Knopfdruck das Märchen auch in Kurzform erzählen lassen. Absolutes Highlight für Sohni: die elektronischen Theater – ich glaube wir haben eine halbe Stunde lang einer Eiche und zig Waldtieren zugeschaut wie sie immer und immer wieder die Vogelhochzeit singen 😉

Am letzten Tag haben wir dann noch einen Shoppingtag eingelegt. Nachdem 2 Tage vom Urlaub für Sohni waren und ich entgegen dem ursprünglichen Plan nicht nochmal ins Schwimmbad wollte 🙂 Im Shoppingcenter haben wir dann zum ersten Mal eine Kinderbetreuung ausprobiert – Sohni ist sofort dort geblieben und hat sich auf die vielen unbekannten Spielsachen gestürzt. Ich hab mich dann zwar beim shoppen ziemlich beeilt weil es doch irgendwie ein komisches Gefühl war und ich auch oft aufs Handy geschaut habe ob ein Anruf kommt, aber es ging alles gut und war sehr unkompliziert. Nach 1,5 Stunden habe ich ihn wieder abgeholt, die Betreuerinnen hatten ihn gelobt, dass er sehr brav war und er wollte auch noch gar nicht wirklich gehen. Mit dem Versprechen von Mc Donalds und Eis konnte ich ihn aber doch dort raus locken 🙂

So haben wir also unseren Kurzurlaub verbracht – also nochmal liebe Grüße nachträglich aus dem Burgenland

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Ein Gedanke zu “Grüße vom Neusiedler See

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