Elterngespräch mal positiv

Am Freitag hatte ich seit langem mal wieder ein Elterngespräch im Kindergarten. Eigentlich ohnehin erst das zweite, das erste liegt schon über ein halbes Jahr zurück. Und Anlass dafür war damals, dass Sohni gerade alles andere als einfach war. Erinnerst du dich daran, wie ich davon berichtet habe, wie es sich anfühlt die Mutter vom „schlimmen“ Kind zu sein? Ja, war wirklich nicht immer leicht 😦

Aber momentan muss ich sagen, läuft es gut. Mir kommt vor, Sohni ist recht freundlich und höflich, und auch im Umgang mit anderen Kindern wirkt er momentan nicht so, als würde etwas nicht stimmen.

Ich gebe zu, als die Pädagogin mich fragte ob ich mal wieder zu einem Elterngespräch kommen wolle, war ich schon etwas ängstlich… Ich kam nicht umhin zu denken, es sei vielleicht doch wieder etwas vorgefallen, oder es gäbe Beschwerden, oder oder…

Nichts von dem war der Fall! Zumindest nicht ausschließlich 😉 Die zwei Hauptpädagoginnen hatten mir nur zusammengefasst, wie Sohni sich im Kindergarten momentan tut.

Nach wie vor gibt es einige Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Kindern. Er ist sehr dominant … sagen wir mal, er möchte immer der „Bestimmer“ sein. Und es kann schon passieren, dass er zu einer Gruppe dazustößt, die bereits etwas spielt, er dann dort mitspielen will – aber plötzlich bestimmen will was sie tun sollen. Das funktioniert so natürlich nicht. Die Pädagoginnen lösen das momentan so, dass Sohni bei bestehenden Gruppenspielen zunächst fragen muss was sie spielen, sich dann überlegen muss ob er da überhaupt mitmachen will, und dann fragen muss ob er mitspielen darf.

Sie müssen wohl schon immer noch ein Extra-Auge auf ihn haben, aber er scheint jetzt auch mit der Frustration, wenn er von anderen Kindern abgelehnt wird, besser umgehen zu können. Jedenfalls habe ich länger keine bösen Briefe mehr bekommen und schließe daraus, dass es keine gröberen Vorkommnisse gab 😉

Sie sagen, er habe eine wahnsinnig ausgeprägte Phantasie für sein Alter, und auch sein Wortschatz und wie redegewandt er sei, sei für sein Alter überdurchschnittlich. Das sei auch der Grund dafür, dass er hauptsächlich mit älteren Kindern spiele, da er jemanden sucht, der mit ihm „mithalten“ kann, was seine Geschichten angeht.

Irgendwann war wohl jemand von der mobilen Entwicklungsförderung da, also nicht wegen Sohni sondern allgemein, und der meinte, Sohni solle unbedingt weiter zu einer sensorischen Integration oder Motopädagogik gehen. Dort war er jetzt 2 Semester lang, ich werde ihn dann wohl ab September wieder dort anmelden. Auch davor waren wir ja schonmal zufällig in einer solchen Gruppe gelandet, weil ich einen Ersatz für das Familienyoga suchen musste, aus dem wir rausgeworfen wurden 🙂

Also leicht war  es wahrlich nicht immer, aber momentan – toitoitoi – kann ich nur sagen: besser als jetzt war es noch nie 🙂 Ich hoffe einfach mal dass es so bleibt, ganz insgeheim eigentlich sogar, dass es NOCH besser wird, aber das verrate ich lieber niemanden 😉

 

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